Schlafen Sie gut – Hilfestellungen bei Ein- und Durchschlafstörungen | Klarsicht

Klären Sie zunächst mögliche körperliche Ursachen ab

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Schlaflabor

Eine Untersuchung im Schlaflabor kann helfen, Schlafstörungen und mit dem Schlaf verbundene Erkrankungen zu diagnostizieren. Auch bei schlafbezogenen Atemstörungen wie Schlafapnoe – also nächtlichen Atemaussetzern – kann eine Abklärung sinnvoll sein.

Eine Überweisung ins Schlaflabor erfolgt über eine hausärztliche oder fachärztliche Praxis, z. B. aus den Fachrichtungen HNO-Heilkunde, Neurologie, Psychiatrie oder Innere Medizin (Kardiologie, Diabetologie, Pneumologie).

Erhöhen Sie Ihren Schlafdruck

Schlafdruck ist das natürliche Schlafbedürfnis, das im Laufe des Wachseins kontinuierlich ansteigt. Während des Schlafs baut er sich wieder ab – so entsteht neue Erholung und Leistungsfähigkeit.

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Wann Sie schlafen gehen sollten

Gehen Sie möglichst erst dann schlafen, wenn Sie tatsächlich müde sind. Orientieren Sie sich am Müdigkeitsgefühl – nicht an starren Uhrzeiten.

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Senken Sie den inneren Druck

Der Schlafbedarf ist individuell. Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Körper sich den Schlaf holt, den er braucht. Lassen Sie starre Vorstellungen über die „richtige" Schlafdauer los – das fördert Gelassenheit und innere Ruhe.

Bereiten Sie sich gut auf den Schlaf vor

Beenden Sie anstrengende Tätigkeiten etwa vier Stunden vor dem Schlafengehen. Starten Sie zwei Stunden vorher mit einem persönlichen Abendritual. Falls Gedanken kreisen: Schreiben Sie diese auf – so können sie für heute ruhen.

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Tee als sanftes Abendritual

Baldrian, Melisse, Passionsblume und Hopfen können helfen, zur Ruhe zu kommen und das Einschlafen zu erleichtern.

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Beruhigender Duft

100 % ätherisches Lavendelöl kann – sofern es gut vertragen wird – als Badezusatz entspannend wirken (sechs Tropfen, maximal 15 Minuten Badezeit).

Auch ein Kräuterkissen wirkt beruhigend: z. B. 100 g Lavendel und 50 g Hopfenblüten in eine Stoffhülle füllen.

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Loslassen mit der „4-7-8 Atemübung"

Diese Übung beruhigt das Nervensystem und hilft beim Einschlafen:

4 Sekunden Einatmen
7 Sekunden Atem anhalten
8 Sekunden Ausatmen
▶ Video-Anleitung ansehen
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Geführte Meditation

Gönnen Sie sich eine geführte Meditation als Einschlafhilfe. Wählen Sie eine Stimme und Form, die Sie als angenehm empfinden.

▶ Beispiele für geführte Meditationen (Ohrinsel)

Wechseln Sie den Raum

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Beschäftigen Sie sich ruhig

Falls Sie trotz aller Bemühungen längere Zeit wachliegen, stehen Sie auf und wechseln Sie den Raum. Ziel ist es, den Druck aus der Situation zu nehmen.

Widmen Sie sich einer ruhigen Tätigkeit – z. B. Lesen oder einer leichten Haushaltsaufgabe. Das kann Anspannung reduzieren und den Schlafdruck wieder ansteigen lassen.

Führen Sie ein Schlaftagebuch

Bewerten Sie Ihren Schlaf täglich auf einer Skala von 0 bis 10:

0 Sehr schlechte Nacht, kaum Erholung, gefühlt fast kein Schlaf.
10 Sehr erholsame Nacht, Sie fühlen sich fit und ausgeruht.
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Analysieren Sie Ihren Vortag

Stellen Sie sich folgende Fragen:

Was habe ich an diesem Tag anders gemacht?
Wie war meine Stimmung tagsüber?
Mit welchen Personen war ich in Kontakt?
Wie sah mein Tag aus? (Arbeit, Freizeit, Aktivitäten)
Habe ich gewohnte Abläufe verändert?
Womit war ich gedanklich beschäftigt?
Welche Filme, Serien oder Nachrichten habe ich konsumiert?
Was habe ich gelesen oder am Smartphone angesehen?
Habe ich mich körperlich betätigt? (Sport, Bewegung, Gartenarbeit)
Was habe ich gegessen und getrunken?
Gab es etwas, worüber ich mich aufgeregt habe?
Gab es etwas, das mir besonders gutgetan hat?
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Lernen Sie von Ihren eigenen Beobachtungen

Wenn Sie gut geschlafen haben: Was war am Vortag hilfreich? Wenn Sie schlecht geschlafen haben: Was war eher belastend – und was könnten Sie verändern?

Das Schlaftagebuch hilft Ihnen, Ihre persönlichen Schlafbedingungen besser zu verstehen und Schritt für Schritt günstige Gewohnheiten zu entwickeln.

Ich wünsche Ihnen
erholsame Nächte und
einen guten Schlaf.

Herzliche Grüße,
Anette Lammel

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Anette Lammel

Lernen wir uns kennen!

Für die Vereinbarung eines unverbindlichen und kostenfreien Erstgesprächs nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Das Erstgespräch dient dem ersten Kennenlernen. Wir besprechen Ihr Anliegen und die Ziele, die Sie erreichen möchten. Termine werden nach individueller Vereinbarung im Rahmen verfügbarer Kapazitäten angeboten.

Anette Lammel

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Anette Lammel, MA

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